Patris Health® Borreliose-Selbsttest – IgM-Antikörper gegen Borrelia nachweisen
Der Patris Health® Borreliose-Selbsttest ist ein In-vitro-Diagnostikum zur qualitativen Bestimmung von IgM-Antikörpern gegen Bakterien der Gattung Borrelia in einer kleinen Blutprobe aus der Fingerkuppe.
Nach einer Infektion mit Borrelien beginnt das Immunsystem mit der Bildung spezifischer Antikörper. IgM-Antikörper gehören zu den ersten nachweisbaren Antikörpern und werden in der Regel 2 bis 6 Wochen nach der Infektion gebildet.
Der Test kann einfach und bequem zu Hause ohne Laborgeräte durchgeführt werden. Das Ergebnis liegt bereits nach 10 Minuten vor.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Nachweis von IgM-Antikörpern gegen Borrelia
- Selbsttest für die Anwendung zu Hause
- Nur eine kleine Blutprobe aus der Fingerkuppe erforderlich
- Ergebnis bereits nach 10 Minuten
- Einfache Schritt-für-Schritt-Anwendung
- Keine Laborgeräte erforderlich
- CE-gekennzeichnetes In-vitro-Diagnostikum
- Bewährte immunchromatographische Testmethode
- Hergestellt in Frankreich nach europäischen Qualitätsstandards
Wann ist ein Borreliose-Test sinnvoll?
Ein Zeckenstich bedeutet nicht automatisch, dass eine Borreliose vorliegt. Infizierte Zecken können jedoch Bakterien der Gattung Borrelia übertragen, die eine Lyme-Borreliose verursachen können.
Die Anwendung des Tests kann insbesondere in Betracht gezogen werden:
- etwa 2 bis 6 Wochen nach einem vermuteten Zeckenstich;
- wenn sich nach einem möglichen Zeckenkontakt eine kreisförmige Hautrötung ausbreitet;
- wenn nach einem möglichen Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden auftreten;
- nach häufigem Aufenthalt in Wäldern, auf Wiesen oder in anderen zeckenreichen Gebieten;
- wenn Sie vor einer ärztlichen Beratung eine erste Orientierung erhalten möchten.
Der Test weist die Immunreaktion des Körpers und nicht die Borrelien selbst nach. Eine Anwendung unmittelbar nach einem Zeckenstich ist daher in der Regel nicht sinnvoll.
Mögliche Symptome einer Lyme-Borreliose
Zu den möglichen frühen Symptomen gehören:
- Wanderröte beziehungsweise Erythema migrans;
- eine sich ausbreitende Rötung im Bereich des Zeckenstichs;
- Fieber oder Schüttelfrost;
- Müdigkeit und Erschöpfung;
- Kopfschmerzen;
- Muskel- und Gliederschmerzen;
- Gelenkschmerzen;
- geschwollene Lymphknoten.
Nicht alle betroffenen Personen entwickeln die typische Wanderröte.
Eine sich ausbreitende Hautrötung nach einem möglichen Zeckenstich sollte ärztlich abgeklärt werden. Warten Sie in diesem Fall nicht ausschließlich auf das Ergebnis eines Selbsttests.
Wann sollte der Borreliose-Selbsttest durchgeführt werden?
Der Zeitpunkt der Testdurchführung spielt eine wichtige Rolle für die Aussagekraft des Ergebnisses.
Der Hersteller empfiehlt die Anwendung:
- etwa 2 bis 6 Wochen nach einem vermuteten Zeckenstich oder
- wenn nach einem möglichen Zeckenkontakt eine kreisförmige, sich ausbreitende Hautrötung auftritt.
Eine Anwendung innerhalb der ersten zwei Wochen nach einem Zeckenstich kann zu einem falsch-negativen Ergebnis führen. Zu diesem Zeitpunkt wurden möglicherweise noch nicht ausreichend IgM-Antikörper gebildet.
Fällt das Ergebnis negativ aus, bestehen jedoch weiterhin Beschwerden oder ein begründeter Verdacht auf eine Borreliose, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie funktioniert der Borreliose-Selbsttest?
Der Test verwendet eine qualitative immunchromatographische Nachweismethode.
Sind IgM-Antikörper gegen Borrelia in der Blutprobe vorhanden, reagieren sie mit den im Test enthaltenen Antigenen. Dadurch kann im Ergebnisfenster eine sichtbare Testlinie T entstehen.
Eine separate Kontrolllinie C zeigt an, dass der Test ordnungsgemäß funktioniert hat.
- C-Linie und T-Linie sichtbar: positives Screening-Ergebnis
- Nur C-Linie sichtbar: negatives Ergebnis
- Keine C-Linie sichtbar: ungültiges Ergebnis
Auch eine schwache oder blasse Testlinie ist als positives Screening-Ergebnis zu interpretieren, sofern gleichzeitig die Kontrolllinie C sichtbar ist.
So führen Sie den Test durch
- Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife.
- Öffnen Sie den Folienbeutel und legen Sie die Testkassette auf eine saubere, trockene und ebene Fläche.
- Desinfizieren Sie die Fingerkuppe mit dem beiliegenden Alkoholtupfer und lassen Sie die Haut trocknen.
- Verwenden Sie die sterile Sicherheitslanzette, um einen kleinen Blutstropfen zu gewinnen.
- Nehmen Sie das Blut mit der beiliegenden Kapillarpipette auf.
- Geben Sie die Blutprobe in die dafür vorgesehene Probenvertiefung.
- Warten Sie 30 bis 40 Sekunden.
- Geben Sie genau 4 Tropfen der Pufferlösung in die Probenvertiefung.
- Starten Sie die Stoppuhr und lesen Sie das Ergebnis nach 10 Minuten ab.
Wichtig: Interpretieren Sie das Testergebnis nicht mehr nach Ablauf von 15 Minuten.
Lesen Sie vor der Anwendung die vollständige Gebrauchsanweisung sorgfältig durch und befolgen Sie die darin beschriebenen Schritte.
Technische Daten
- Produkt: Patris Health® Borreliose-Selbsttest
- Produktart: In-vitro-Diagnostikum zur Eigenanwendung
- Verwendungszweck: qualitativer Nachweis von IgM-Antikörpern gegen Borrelia
- Nachgewiesener Marker: Anti-Borrelia-IgM-Antikörper
- Probenmaterial: Kapillarvollblut aus der Fingerkuppe
- Testverfahren: qualitativer immunchromatographischer Schnelltest
- Ablesezeit: 10 Minuten
- Gesamte Testdauer: etwa 15 Minuten
- Vorgesehener Anwender: medizinische Laien
- Anwendung: nur zum einmaligen Gebrauch
- Lagerung: +4 °C bis +30 °C
- Herstellungsland: Frankreich
- Kennzeichnung: CE-gekennzeichnetes In-vitro-Diagnostikum
Packungsinhalt
- 1 Borreliose-Testkassette
- 1 Flasche Pufferlösung
- 2 sterile Sicherheitslanzetten
- 2 Kapillarpipetten
- 1 Alkoholtupfer
- 1 Gebrauchsanweisung
Für die Durchführung werden jeweils nur eine Lanzette und eine Pipette benötigt. Die zweite Lanzette und die zweite Pipette sind als Reserve enthalten.
Zusätzlich wird eine Uhr oder Stoppuhr benötigt. Diese ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Genauigkeit und Leistungsdaten
In Vergleichsstudien wurde eine Gesamtübereinstimmung von 89,19 % mit den verwendeten Referenzmethoden festgestellt. Das angegebene 95-%-Konfidenzintervall beträgt 81,14 bis 94,46 %.
Wie bei allen diagnostischen Tests sind falsch-positive und falsch-negative Ergebnisse möglich. Das Ergebnis sollte daher stets gemeinsam mit bestehenden Beschwerden, dem Zeitpunkt eines möglichen Zeckenstichs und einer professionellen medizinischen Beurteilung betrachtet werden.
Grenzen des Tests
Der Test weist IgM-Antikörper gegen Borrelia nach. Er weist weder die Bakterien selbst nach noch kann er allein bestätigen, ob eine aktive Lyme-Borreliose vorliegt.
Ein positives Ergebnis stellt keine endgültige Diagnose dar. Ein negatives Ergebnis schließt eine Borreliose nicht vollständig aus, insbesondere wenn der Test zu früh durchgeführt wurde.
Bei einem positiven Ergebnis, einer Wanderröte, anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden sowie bei neurologischen, kardialen oder anderen schwerwiegenden Symptomen sollten Sie zeitnah ärztlichen Rat einholen.
Der Patris Health® Borreliose-Selbsttest ist als Screeningtest zur ersten Orientierung vorgesehen. Er ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine professionelle Laboruntersuchung oder klinische Beurteilung.
Lesen Sie vor der Anwendung die beiliegende Gebrauchsanweisung vollständig durch. Verwenden Sie den Test nicht nach Ablauf des Verfallsdatums und lagern Sie ihn entsprechend den angegebenen Lagerbedingungen.










